Rollei Advanced Technical Ortho Supergraphic ATO 2.1
Orthochromatisch sensibilisiert, steile Gradation, glasklare PET-Unterlage, 100 Mikron, alle Konfektionierungen in einheitlicher Qualität.
Produkt-Vergleich Rollei ATO 2.1 vs. Rollei Ortho 25:
Rollei Ortho 25 ist seit mehr als 20 Jahren lieferbar. Als 135 und 120 beschichtet auf einer glasklaren synthetischen Filmunterlage mit 100 Mikron Filmstärke. Als Planfilm beschichtet auf einer glasklaren synthetischen Filmunterlage mit 175 Mikron Filmstärke. Die Gradation entspricht der eines typischen panchromatischen Films vergleichbarer Empfindlichkeit. Etwas härter (steiler), wenn er in einem typischen Feinkorn-Ausgleichs-Entwickler verarbeitet wird. Beispielsweise im Rollei RHS. Ideal ist die Verwendung eines gradationsbeugenden Entwicklers, wie er durch Rollei angeboten wird: Bezeichnung Rollei RLC. (LC=Low Contrast/Niedriger Kontrast). Man bezeichnete früher diese Filmgattung in der grafischen Anwendung gerne als "Linefilm". Von dem es einmal zig Sorten gab, unterschiedlichster Produzenten unterschiedlichster Merkmale. Rollei ATO2.1 ist ebenfalls seit mehr als 20 Jahren lieferbar, die frühere Bezeichnung lautete Maco GF. (Genius Film). Dieser wurde früher jedoch ausschliesslich als Planfilm angeboten. Seit einigen Jahren wird der Rollei ATO2.1 zusätzlich auch als 135 und 120 angeboten. Der Rollei ATO2.1 ist ein waschechter Lithfilm. Das Sortiment umfasst: 135; 120 und Planfilm. Alle Sorten sind beschichtet auf einer glasklaren synthetischen Filmunterlage mit 100 Mikron Filmstärke. Die Gradation entspricht der eines typischen Lithfilms, ist daher deutlich steiler als die des Rollei Ortho 25. Normalerweise werden Lithfilme als Reproduktionsfilme für Zeichnungen und Schriften eingesetzt. Dann wird mit einem Dokumentenentwickler gearbeitet, beispielsweise dem Rollei RHC. High Contrast. Verdünnung 1+4, 5 Minuten.
Wer diesen Film für die bildmäßige Fotografie verwenden möchte, der benutzt dafür den Rollei RLC Entwickler zur Gradationsbeugung.
TIPPS:
Wer vor allem die Planfilme selbst entwickelt, der sollte auf dem Boden der Schalen ein Blatt PE-Fotopapier (im Schalenformat) legen. Damit sind Kratzer, die sonst durch den rauhen Schalenboden entstehen, effektiv zu vermeiden.
Diese Schalen sollten mittig unter dem Schalenboden einen Bleistift (Härtegrad und Marke sind egal) legen. Dann reicht ein leichtes Antippen am Schalenrand, um ständig eine ausreichende Bewegung zu bekommen - denn diese muss sein! Wer nicht auf ausreichende Agitation achtet, der wird anschliessend hübsch/hässliche Wolkenbildungen bekommen.
Die Chemie sollte grundsätzlich frisch angesetzt sein. Nicht mit der Verdünnung sparen, lieber zu fett als zu mager. (Keine Angst, wird nicht teurer, da die Kapazitätsausnutzung zunimmt).
Keine Pinzetten verwenden. In diesem Fall: Lieber Schutzhandschuhe anziehen und rein in die Chemie damit um den Film einzulegen, vor allem, ihn wieder heraus zu bekommen. Die nasse Emulsion ist kratzempfindlich. Es hat sich bewährt eine Formatgröße größer als am Ende benötigt zu benutzen damit man den Planfilm am Rand anfassen kann und die Filme per Filmklammer aufhängen. Gegengewichte dabei nicht vergessen.
Verfasst von Hartmuth Schroeder 10. August 2011
Im deutschen Aphog-Forum befinden, hat eine kreative Anwenderin Arbeiten mit dem ATO2.1 veröffentlicht: Klick:
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ROLLEI ATO 2.1 (Lithfilm) Das Besondere an diesem Film ist, dass er durch unterschiedliche Entwickler individuell gesteuert werden kann/soll. Mit einem LOW CONTRAST developer, z.B. unser Rollei RLC, (1+4) oder einem Kodak Technidol LC, erreicht man fast eine bildmässige Wiedergabe, jedoch mit höherem Kontrast.
Das ist vor allem bei Fotografen beliebt, die dramatische Bildergebnisse anstreben.Mit einem AUSGLEICHSENTWICKLER, wie unserem Rollei RHS (1+7) oder einem Kodak X-Tol, erreicht man einen ähnlichen Effekt, jedoch mit härterer Gradation.
Normalerweise werden jedoch Lith- bzw. Dokumentenentwickler für Lithfilme eingesetzt. Dann erreicht man eine erhebliche steilere Gradation als z.B. bei normalen Orthofilmen. Aus unserem Sortiment empfehlen wir Rollei RHC, (1+4) (High Contrast) oder/und Rollei Superlith (1+4).
Bei allen diesen Entwicklern sollte man den ersten Versuch mit der jeweiligen Standard-Verdünnung bei 20°C und etwa 5 Minuten Entwicklungszeit starten. Anschliessend wäre dann diese Zeitvorgabe durch die eigenen individuellen Ansprüche zu modifizieren. Empfindlichkeit: Bei Ortho gibt es keine DIN-Norm. Es ist von etwa 15 - 25 ISO Empfindlichkeit auszugehen.
Verarbeitung: Unter Rotlicht möglich. Reinrassige Tontrennung nach Schwarz und Weiss ohne Grau mit Lith-Entwicklern, bzw. Dokumenten-Entwicklern.
Tests, Versuche, Praxiserfahrungen sind jedoch auch mit kräftig arbeitenden traditionellen Papierentwicklern möglich. Konzentrierter Ansatz, z.B. 1+3/1+4 und etwa bis 5 Minuten entwickeln.
Technisch - wissenschaftliche Anwendung Für Schriften/Strich-Reproduktionen, Schwarzweiß- und Blaudias, für grafische Verfremdungen. Eigenschaften: - niedrigempfindlicher orthochromatischer Schwarzweißfilm;
- spektrale Empfindlichkeit 380 bis 610 nm;
- spezielle Beschichtung zur Verbesserung der Transporteigenschaften in den Kameras;
- Verwendung sowohl bei Tageslicht als auch bei Kunstlicht uneingeschränkt möglich;
- Polyesterunterlage mit hoher Bruch- und Reißfestigkeit, archivfest LE 500;
- sehr gutes Auflösungsvermögen mit 330 Linienpaare/mm, abhängig vom Entwickler;
- sehr feines Korn und sehr hohe Schärfe als Grundlage für Negative mit einer exzellenten Qualität;
- besonders geeignet für die digitale Bearbeitung über Scanner
Negativhüllen 4x5 inch (10,2x12,7cm): (Bitte klicken Sie auf das Bild)

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